Caprivi und Okawango

Rund um das Okavango-Delta

Selbst für Namibiakenner meist noch Neuland: der grüne Caprivi ganz im Nordosten – ein weites Buschland, durchzogen von den Flüssen Okavango und Kwando. Auf Ihrer Rundreise bleiben Sie zunächst in Namibia und fahren am Etosha-Nationalpark vorbei nach Norden bis hinauf an die angolanische Grenze. Hier treffen Sie zum ersten Mal auf den Okavango-Fluss, der das gleichnamige Delta in Botswana speist. Auf Pirschfahrten in den Nationalparks des Caprivi-Streifens gewinnen Sie einen ersten Eindruck von der besonderen Flora und Fauna dieses Gebietes.

Beim Chobe-Nationalpark reisen Sie dann nach Botswana ein. Von dort bietet sich auch eine Tagestour zu den Viktoriafällen an. Abenteurer mit einem Allradfahrzeug wählen anschließend den direkten Weg nach Maun. Bequemer und auch mit einem normalen Wagen befahrbar ist der Weg über Nata. Von Maun aus können Sie im Rahmen einer Tages- oder Mehrtagestour das Okavango-Delta erkunden. Nach diesem weiteren Höhepunkt erreichen Sie über den Trans-Kalahari-Highway wieder den Flughafen Windhoek.

Höhepunkte: Chobe-Nationalpark | Okavango-Delta | Komunales Farmland | Makgadikgadi-Salzpfannen

Ideale Reisezeit: April bis Oktober


Reise-Info kompakt

Route Windhoek – Grootfontein – Rundu – Mahangu-Nationalpark – Bwabwata-Nationalpark – Chobe-Nationalpark – Nata – Maun – Ghanzi – Kalahari – Flughafen Windhoek
Routenlänge ca. 2900 km
Reisedauer 14 Tage
Reiseart nur Übernachtungen

Reiseverlauf

  • Tag 01

     

     

    Abflug Deutschland 

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    Unterkunft:

    Nachtflug (Air Namibia)

    Für die Anreise nach Namibia empfehlen wir Flüge mit der Air Namibia. Sechsmal die Woche (Sonntag, Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag) können Sie abends in Frankfurt/Main abheben. Nach einem 9,5 stündigen Nonstopflug landen Sie am nächsten Morgen in Windhoek.

  • Tag 02

     

     

    Ruhige Hauptstadt 

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    Flughafen Windhoek – Windhoek Stadt (ca. 45km)

    Diesen ersten Tag verbringen Sie entspannt in Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Sie können sich im Hotel vom Flug erholen oder durch die Innenstadt bummeln, um erste Eindrücke von Namibia zu sammeln.

    Sehenswert:

    Windhoek

    Unterkunft:

    Pension Palmquell
    (Übernachtung, Frühstück)

    Die Pension Palmquell liegt am Wasserberg in Klein Windhoek. Schon Jonker Afrikaner, der Begründer Windhoeks, und die ersten Missionare nutzten die ergiebigen Quellen in diesem Gebiet und legten ertragreiche Gärten an. Spuren dieser Zeit sind die riesigen Palmen im üppigen Garten der Pension. Hier liegt auch der große beheizte Pool des Hauses.

  • Tag 03

     

     

    Magie von Licht und Weite 

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    Windhoek – Grootfontein (ca. 500km)

    Sie verlassen die Hauptstadt und entdecken die Weite des Landes. Die Landschaft an diesem Tag ist geprägt von großen Farmen rechts und links der Straßen. Einen Abstecher wert ist der Hoba-Meteorit.

    Sehenswert:

    Hoba-Meteorit

    Unterkunft:

    Guesthouse Seidarap
    (Abendessen, Übernachtung, Frühstück)

    Paradies rückwärts

    Einen verheißungsvollen Namen trägt das kleine Guesthouse Seidarap nahe des Städtchens Grootfontein: Rückwärts gelesen entpuppt es sich als Paradies. Als ein sehr persönlich geführtes obendrein, denn die Gastgeber Silvia und Stephan Lukaschik haben das alte Haus ihres Großvaters in Eigenleistung zu einer gemütlichen Unterkunft mit sechs stilvollen, hell und freundlich eingerichteten Doppelzimmern umgestaltet.

  • Tag 04

     

     

    Willkommen in Afrika 

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    Grootfontein – Rundu (ca. 270km)

    Auf der Fahrt nach Norden überqueren Sie einen Veterinärzaun, der das kommerzielle Farmland im Süden vom kommunalen Farmland im Norden trennt. Damit ändert sich das Landschaftsbild schlagartig. Da ist es plötzlich, das lebendige, quirlige Afrika!

    Wenn Sie nicht zu spät bei Ihrer Unterkunft ankommen, empfiehlt sich die Teilnahme an der Bootsfahrt zum Sonnenuntergang, die vor Ort gebucht werden kann – eine gute Einstimmung auf die Kavango-Caprivi-Region.

    Sehenswert:

    Komunales Farmland

    Unterkunft:

    Hakusembe Lodge
    (Abendessen, Übernachtung, Frühstück)

    Die Hakusembe River Lodge liegt am Okavango, dem Grenzfluss zu Angola. Von der Lodge hat man einen schönen Blick auf den Fluss. Das Haus besitzt ein gutes Restaurant und bietet zudem zahlreiche Aktivitäten an.

  • Tag 05

     

     

    Wasserfälle, die keine sind 

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    Rundu – Popa Falls (ca. 250km)

    Heute fahren Sie am Okavango entlang nach Osten zu den Popa Falls – keine großen Wasserfälle, sondern eher Stromschnellen, die durch ein Felsenriff entstehen.

    Der Mahango Game Park (Teil des Bwabwata-Nationalparks) bildet den Durchgang vom Okavango-Gebiet zum Caprivi-Zipfel. Auch hier findet man eine relativ üppige Vegetation mit Waldgebieten, Schwemmland und mit Gras bewachsenen, zeitweise überschwemmten Flussläufen. Neben Elefanten und Büffeln leben hier auch die seltenen Rappenantilopen und Lechwes. Mit 25.000 ha ist der Park verhältnismäßig klein: Man kann das Terrain mit dem Mietwagen auf zwei Rundwegen erkunden, die sich neben dem Okavango-Fluss entlang schlängeln.

    Sehenswert:

    Popa-Fälle

    Unterkunft:

    Ndhovu Safari Lodge
    (Abendessen, Übernachtung, Frühstück)


  • Tag 06

     

     

    Reichskanzler Caprivi 

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    Mahango-Nationalpark – Namushasha Lodge (ca. 230km)

    Heute fahren Sie in den Caprivi. Dieser schmale Korridor im Norden Namibias ist ein üppig grünes Gebiet mit vielen Tierschutzgebieten. Breite Flüsse wechseln sich ab mit dichtem Busch und weiter Savanne.

    Der Name geht zurück auf Reichskanzler Leo von Caprivi. Der Nachfolger Bismarcks hat 1890 im Helgoland-Sansibar-Vertrag die Insel Sansibar und einen Teil des heutigen Botswanas an die Engländer abgetreten. Im Gegenzug bekam das Deutsche Reich Helgoland und den Caprivi-Zipfel, der der Kolonie Deutsch-Südwestafrika den Zugang zum Sambesi-Fluss öffnete. Schrittweise sollten weitere Gebiete hinzukommen, um eine Verbindung zwischen den west- und ostafrikanischen Kolonien des Reiches zu schaffen - ein Plan, der nach dem Ersten Weltkrieg hinfällig wurde.

    Unterkunft:

    Namushasha Lodge
    (Abendessen, Übernachtung, Frühstück)


  • Tag 07

     

     

    Namushasha Lodge 

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    Tagesausflüge

    Genießen Sie Annehmlichkeiten Ihrer Lodge. Optional werden vor Ort Pirschfahrten im Allradfahrzeug im Bwabwata-Nationalpark, Bootsfahrten auf dem Kwando sowie Wanderungen angeboten.

    Unterkunft:

    Namushasha Lodge
    (Abendessen, Übernachtung, Frühstück)

  • Tag 08

     

     

    Chobe-Nationalpark 

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    Caprivi – Kasane (ca. 250km)

    Heute nehmen Sie vorerst Abschied von Namibia und überqueren bei Ngoma die Grenze nach Botswana. Nach einer Fahrt quer durch den Chobe-Nationalpark erreichen Sie am Nachmittag Kasane.

    Sehenswert:

    Chobe-Nationalpark

    Unterkunft:

    The Garden Lodge
    (Abendessen, Übernachtung, Frühstück)

    Direkt am Ufer des Chobe-Flusses liegt diese Lodge in einem tropischen Garten. Durch den direkten Zugang zum Wasser und den ständigen Sonnenschein wachsen hier Hibiskus, Frangipani, Bananen und Papayas im Überfluss. Garten, Swimming-Pool und Lounge sind wunderbare Orte der Entspannung. Jedes Zimmer der Lodge verfügt über eine private Terrasse mit Blick auf den Chobe. Durch die geringe Zahl der Räume kann das deutsch/irische Betreiberpaar seinen Gästen einen sehr persönlichen Service in privater, familiärer Atmosphäre bieten.

  • Tag 09

     

     

    Auf der Pirsch 

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    Tagesausflüge

    Tag frei für Pirschfahrten im, für seine große Elefantenpopulation bekannten, Chobe-Nationalpark. Ihre Unterkunft bietet optional auch Bootsfahrten auf dem Chobe-Fluss an. Die Flussufer bieten einen perfekten Lebensraum für Krokodile und Flusspferde.

    Von Kasane ist es auch möglich, die Viktoriafälle in Simbabwe zu besuchen. Hier empfehlen wir einen geführten Tagesausflug, den wir gerne vorab für Sie organisieren. Eine Fahrt mit dem Mietwagen nach Simbabwe ist zur Zeit nicht ratsam und wird von den meisten Mietwagenfirmen auch nicht erlaubt. Eventuell empfiehlt es sich, den Aufenthalt in Kasane um einen Tag zu verlängern.

    Sehenswert:

    Viktoriafälle, Chobe-Nationalpark

    Unterkunft:

    The Garden Lodge
    (Abendessen, Übernachtung, Frühstück)

  • Tag 10

     

     

    Vorsicht vor Elefanten 

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    Kasane – Nata (ca. 310km)

    Auf der Fahrt Richtung Süden durchqueren Sie noch einmal wildreiche Waldgebiete. Allmählich wandelt sich das Landschaftsbild. Sie erreichen eine eher karge Graslandschaft, eingebettet in ausgedehnte Salzpfannen. Mit über 12.000 qkm Fläche sind die Makgadikgadi-Salzpfannen weltweit die größten ihrer Art.

    Unterkunft:

    Nata Lodge
    (Abendessen, Übernachtung, Frühstück)

    Die Nata Lodge liegt zwischen einheimischen Palmen und großen Marulabäumen direkt an den Makgadikgadi-Salzpfannen. Ihre Gäste wohnen in strohgedeckten Bungalows oder großen Hauszelten mit En-suite-Badezimmern. Von der Lodge werden mit Allradwagen Ausflüge in die Salzpfannen angeboten. Dabei können zahlreiche Vögel - und mit etwas Glück - einige seltene Wüstentiere beobachtet werden.

  • Tag 11

     

     

    Tor zum Okavango Delta 

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    Nata – Maun (ca. 330km)

    Durch die Teerstraße lässt sich die Strecke entlang der Salzpfannen heute in wenigen Stunden bewältigen. Für Abstecher rechts und links der Hauptstraße ist jedoch ein Allradfahrzeug erforderlich.

    Touren in das Okavango-Delta selbst sind auch mit Allradfahrzeug nur schwer möglich. Wer es ausgiebiger erkunden möchte, sollte eine Boot- oder Flugsafari wählen. Maun ist der ideale Ausgangspunkt für einen ein- oder mehrtägigen Abstecher in das Überflutungsgebiet. Gerne machen wir Ihnen hier ein Angebot.

    Sehenswert:

    Okavango-Delta

     
    Unterkunft:

    Maun Lodge
    (Übernachtung, Frühstück)

    Die Maun Lodge liegt schön mit Blick auf den Thamalakane-Fluss und ist ideal für kurze Zwischenstopps in Maun. Zum Stadtzentrum sind es nur 2,5 km, zum Flughafen 4 km. Die Lodge bietet zudem einen Shutte-Service zum Flughafen.

  • Tag 12

     

     

    Im Lande der Buschleute 

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    Maun – Ghanzi (ca. 300km)

    Die heutige Fahrstrecke von Maun nach Ghanzi ist eher unspektakulär. Nachmittags haben Sie aber in Ghanzi die Möglichkeit, an einer geführten Buschmann-Wanderung teilzunehmen. Dabei werden die traditionelle Kultur und Lebensweise der San lebendig. Unter anderem werden Sie in die Kunst des Spurenlesens eingeweiht und erfahren etwas über die Anwendung der verschiedenen Pflanzen. Oft werden nach dem Abendessen noch traditionelle Tänze aufgeführt.

    Unterkunft:

    Tautona Lodge
    (Übernachtung, Frühstück)

    Die Tautona Lodge liegt fünf Kilometer nördlich von Ghanzi auf einer Farm und bietet Rast und Erfrischung nach einem heißen Tag in der Kalahari. Dafür sorgen unter anderem das Restaurant und die zwei Swimming-Pools. Auf dem Gelände der Farm sind auch Pirschfahrten möglich.

  • Tag 13

     

     

    Trans-Kalahari-Highway 

    [+]
    Ghanzi – Kalahari (ca. 280km)

    Über den Trans-Kalahari-Highway geht es heute wieder zurück nach Namibia. Die halbtrockene Savannenlandschaft der Kalahari mit den charakteristischen roten Dünen im Süden des Landes steht im krassen Gegensatz zu dem üppig grünen Norden. Ihre endlose Weite und ihre Einsamkeit tragen zum Zauber dieser Natur bei.

    Unterkunft:

    Kalahari Bush Breaks
    (Abendessen, Übernachtung, Frühstück)


  • Tag 14

     

     

    Geruhsamer Ausklang 

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    Kalahari – Flughafen Windhoek (ca. 170km)

    Gemütliche Fahrt bis zum Flughafen Windhoek und Abgabe des Mietwagens.


Übrigens: Die von uns vorgeschlagene Route kann Ihren Vorstellungen entsprechend angepasst werden. Nennen Sie uns Ihre Wünsche, wir machen Ihnen ein Angebot.

Leistungen

Eingeschlossene Leistungen:

  • Übernachtungen und Verpflegung laut Programm

  • Übernachtungs- und Touristensteuern.

Nicht eingeschlossen:

  • Anreise nach Namibia

  • Mietwagen

  • Eintrittsgelder und Aktivitäten wenn nicht speziell erwähnt

  • Die nicht erwähnten Mahlzeiten

  • Ausgaben persönlicher Art wie Getränke, Telefonate und Trinkgelder

Reisepreise

Gültig von
01.11.2009 - 31.10.2010 € 1.154,00 pro Person im Doppelzimmer

Weitere Preise auf Anfrage.

Reisehinweise

  • Für Inhaber deutscher Reisepässe ist kein Visum für Namibia erforderlich; Ihr Pass muss noch 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein

  • Für den Etosha National Park wird eine Malaria-Prophylaxe empfohlen (zumindest für die Regenzeit ab November bis März/April). Informieren Sie sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen; gegebenenfalls sollten Sie ärztlichen Rat einholen

  • Bitte beachten Sie die Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie die Sicherheitshinweise

  • Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung sowie einer Auslands- bzw. Reisekrankenversicherung.

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